Allherbstlich,
wenn die braunen Blรคtter fallen,
fรคllt auch dem Dichter dies und jenes ein.
Er sieht, wie Wolken sich zusammenballen,
er hรถrt der Vรถlker wilde Streiterein โฆ
Der deutsche Dichter kratzt sich an den Waden
und fรคngt sich still den letzten Sommerfloh;
und denkt: du kรถnntst dich auch mal wieder baden
und รผberhaupt und so โฆ
Ich bin ein Preuรe. Pfui auf die Verneinung!
Ich lob die positive Position.
Und ich besitz das Recht der freien Meinung
in Wort und Bild und auch im Grammophon.
Ich sage, was ich will, und sag es feste,
am Stammtisch sag ichs und im Wahlbรผro.
Stolz sag ichs und mit einer weiten Geste:
ยป โฆ und รผberhaupt und so โฆยซ
Ich wohnte schon in vielen, vielen Zimmern,
am Meer, in Bukarest, in Groรenhain;
und immer hรถrt ich eine Jรถhre wimmern,
ein Schreihals muร in jeder Straรe sein.
Dann mach ich mir so allerhand Gedanken,
zum Beispiel รผber unsern Reventlow โ
Die kleinen Kinder haut man auf den blanken
und รผberhaupt und so โฆ
| aus: Tucholsky, Kurt: Gesammelte Werke. Bd. 1 1907 -1918, Rowohlt, 1993. S. 565. – zuerst in: Die Weltbรผhne, 26.09.2018, Nr. 39, S. 297. (Als Theobald Tiger)














