Pix – Wernigerode

„Die Bunte Stadt im Harz“ – so nennt sich Wernigerode selber. Tourismusmarketing benötigt einprägsame Floskeln, diese hier soll immerhin auf Hermann Löns zurückgehen und der kannte sich mit Farben aus. Bunt ist Wernigerode tatsächlich – zumindest die Fassaden der Innenstadt.
Wen es hierhin verschlägt – der sucht zumeist drei bekannte Landmarken:

  • Das mittelalterliche Rathaus.
  • Den Brocken, der von hier aus mit der Schmalspurbahn erreichbar ist.
  • Das Wernigeroder Schloss über der Stadt.

Auch wenn es mich nicht auf den Brocken getrieben hat – ich war wieder sehr touristisch veranlagt. Immerhin ergibt sich so immer ein guter erster Eindruck.
Es ging bei ständig wechselndem Wetter als Erstes hinauf zum Schloss. Wie viele andere ist es eine zu großen Teilen eher junge Anlage und im typischen Stil des Historismus erbaut.
Die Fürsten von Stolberg-Wernigerode folgten am Ende des 19. Jahrhunderts dem aktuellen Trend zum Umbau des Stammhauses zu einer repräsentativen Anlage, bei der Punkte wie die Wehrhaftigkeit nur noch als Gestaltungsmomente verblieben. Nähert man sich aus der Stadt wirkt der Bau eher gedrungen – ein Eindruck, der sich beim Blick über den kompakten Innenhof nochmals verstärkt. Hier zeigen sich auch die unterschiedlichen Bauphasen am deutlichsten. Ganz anders zeigt sich der Bau beim Betreten über die Schlossterrasse. Hier wirkt das alles wesentlich harmonischer und großzügig angelegt. Diese Front ist natürlich auch das beliebteste Fotomotiv des Schlosses. Über die Stadt hinweg geht die Aussicht bis zum Brocken. Bemerkenswert ist wie flächendeckend die umliegenden Erhebungen bewaldet sind.


Die Stadt ist geprägt von den schon angesprochenen bunten Fassaden und eine geschlossene Fachwerkbebauung. Das prägnanteste Beispiel ist natürlich am Marktplatz zu finden: Das Rathaus mit seiner bekannten Doppelturmfassade und der Vielzahl an Schnitzfiguren an Fachwerk und Geschossüberständen. Und auch wenn der Bau die Blicke auf sich zieht – er drängt sich nicht auf. Überhaupt ist Wernigerode, wie auch Meißen oder Wittenberg eine Stadt die im Zentrum sehr harmonisch wirkt. Immer wieder zeigt sich mittendrin ein Kleinod, dass sich entweder durch Schnitzwerk oder sein Fachwerk abhebt.

10 Pix IV – Heilbad Heiligenstadt

Wir sind zurück im Thüringer Norden. Das Solebad im Eichsfeld bietet weitläufige Parks, eine Kaufland Fleischwarenfabrik und eine Vielzahl von Mühlen. In der literarischen Tradition der Stadt sind vorrangig zwei Namen gegenwärtig: Theodor Storm (1817-1888), der hier von 1856-1864 als Kreisrichter weilte und die Regentrude schrieb (1862), und Heinrich Heine (1787-1856), der hier 1825 seine protestantische Taufe erhielt.

Auf dem Dach.
Auf dem Dach.
Auf dem Sprung.
Dem Sprung.
Auf dem Posten.
Dem Posten.
Eine Hand voll.
Eine Regung.
In Heiligenstadt läuft es.
Fällt rauschend.
Umschlungen
Umschlungen.
Die Kreativität.
Und findet den Weg.
Der Vater ist zurück.
Zurück.
Pieta.
In Ruhe.
Beim Theodor.
Bei Sturm.
Kruse hatte ein Auge für das Schöne.
Bleibt keine Deko.

10 Pix III – Sangerhausen

Heute schauen wir nach Sachsen-Anhalt. In der Kreisstadt des Landkreises Mansfeld-Südharz gibt es Weltmeister im 2er Radball (2005 Mike und Steve Pfaffenberger), einen Stadtkern mit Renaissance-Bürgernhäusern und das Europa Rosarium. Radball und Rosen haben mich nicht interessiert.