Nach Hause stiefeln wir verstört und alt, Die grelle, gelbe Nacht hat abgeblüht. Wir sehn, wie über den Laternen, kalt Und dunkelblau, der Himmel droht und glüht.
Nun winden sich die langen Straßen, schwer Und fleckig, bald, im breiten Glanz der Tage. Die kräftige Aurore bringt ihn her, Mit dicken, rotgefrorenen Fingern, zage.
| aus: Niedermeyer, Max (Hg.): Lyrik des expressionistischen Jahrzehnts. Dtv 1970.
Die Nacht verlässt den Kopf Durch die Augen versenkt du sie In den Tiefen der Tasse Die mehrhäutigen Worte Ziehen sich zurück Sammeln in der Amygdala Den nächsten Sturm Dir wird kein Haar gekrümmt Nur ganz sachte das Rückgrat gestaucht
Eingeschlafen Linie 4 Am Kreuzchen, Volkenrodaer Weg große Welt kommt gleich Airport verpasst den Ausstieg zum Trost ist das Bistro geöffnet heute gibt es Burger vom Grill
im auge des erpels siehst du die bank siehst dich im auge des erpels er sitzt gelassen denkt sich seinen teil und du entdeckst dich im auge des erpels bist du schön er scheint zufrieden und du bist es auch
„Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“ (Matthäus 13,52)