Begriffsförderung

Begriffsförderung
Ein Müller Blu Ray Regal, dahinter Haare. „Dieses Dingens, wie heißt das denn nur. Man, mir liegt es auf der Zunge.“ „Belag?“ „Haha, nein! Zu warm machen.“ „Heizung?“ „Nein. Nich sowas.“ Die Haare bewegen sich. „Mikrowolle?“ „Alter, denkst schon wieder ans Essen?“ „Ja, beschreib doch mal.“ „Na, so bunt und hell.“ „Hä?“ „Ja, Mann. Das kennst du auch.“ Zwei Jungs erscheinen, 13, Baseballjacken, grüne Hosen. „Das hatten wir doch gerade in Deutsch. In dem Gedicht.“ „Wüste?“ Schaut seinen Freund genervt an:„Du Lauch. Kann man mit Wüste was warm machen?“ Hebt die Achseln:„Ja, wenn man es hinbringt.“ Augendrehen: „Woah, ja Joker.“ „Frau?“ Er zieht die Augenbrauen hoch: „Hää, was laberst du?“ Bestimmt, mit breitem Grinsen: „Frauen machen heiß.“ „Noch en Joker. Brüller.“ „Ja, dann sag doch mal was.“ „Das bringt der den Menschen.“ Denkt nach: „Opfersteuern?“ „Haha. Sei froh, dass es keine gibt.“ Hebt den Blick in die Augen des Andern. Man sieht, dass er es weiß. Er wartet eine Sekunde, dann fängt er an zu lachen: „Alter, meinst du Feuer?“ Wegwerfend: „Hmm, ja.“ „Und ich bin ein Lauch, oder was?“

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