Aktion Arschloch

Ein 22 Jahre alter Song. Ein viel älteres Problem. Ein sehr aktuelles Problem und eine gute Initiative. Verändert haben sich die Tatorte – statt Hoyerswerda und Rostock heißen sie jetzt Heidenau oder Halbe – das Problem bleibt das Alte. Gewalt gegen Menschen, die zu „uns“ kommen um der Gewalt zu entfliehen. Teilt den Song, kauft den Song, klickt den Song. Eine klare Botschaft der „besten Band der Welt“. Auf allen Kanälen soll den intoleranten , gewaltbereiten und vernunftbefreiten Herrschaften entgegenschallen was sie sind.

„ARSCHLOCH.“


Zur Aktion
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Alle Einnahmen der Aktion gehen an die Initiative „Pro Asyl„.

Berufung

Derweil in Erfurt:
Buslinie 9 verlässt einmal mehr die Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße. Ein Lesender steht im Fahrzeug. Die Fahrkarten werden kontrolliert: „Junger Mann, schämen Sie sich. Schämen Sie sich. Schämen Sie sich. An einem Ort, mit diesem Namen. Schämen Sie sich.“ Der Lesende blickt fragend auf. „Darf ich fragen…?“ „Nein dürfen Sie nicht, schämen Sie sich. Nazibücher in der Öffentlichkeit! Packen Sie das Buch weg oder ich lasse Sie den Rest Ihrer Strecke laufen, dann können Sie über Ihr Handeln nachdenken“ „Das ist Ernst Jünger, er…“ „Ich weiß, ein Nazi. Buch weg. Schämen Sie sich.“ Der ehemals Lesende, jetzt Schreitende, stieg freiwillig aus.