du weißt,
behauptete einer,
deine Haut vergisst nie
jetzt möchte ich sie fragen
ob sie sich deines Zutrauens besinnt
das Fehlen von Wind als Antwort
du weißt,
behauptete einer,
deine Haut vergisst nie
jetzt möchte ich sie fragen
ob sie sich deines Zutrauens besinnt
das Fehlen von Wind als Antwort
angemacht das gedicht
essig und öl
verlaufen zwischen den zeilen
stecken kleingewürfelt silbenzwiebeln
halten den geschmack zusammen-
gemengt all das
muss ziehen
bis dir am abend
die wolke aus dem blick kippt
das auge in die leere
schaut das haar in der strophe
Die Zeit der langen Schatten
das Licht macht aus Bäumen
Haare und Strähnen dunkel
liegen sie auf dem Kupfer aus Laub
du fragst dich
ob Morticia Adams hier mit dem Kamm durchkäme
alles so lang und glatt
und dann ist es Nosferatu an den du denkst
wenn der Herbst auf Murnau macht
die Schatten lange Finger sind
Komme ihnen nicht zu nahe
Oder nimmst du dich besser in Acht
vor Peer Gynt
Verfängst sich sonst in seinen Träumen
Kupfer wird Gold in Fingern
und das lange dunkle Haare gehört der Königin
sie fährt mit euch, mit Peer und dir
durch die Wipfel, in das Licht
Schatten werdet lang ruft ihr
und sie schließen euer Reich hinter den Augen
Schläfst du?
am papyrusmuseum in Syrakus
holst du luft tief
wie die sonne steht
hinter dir fassaden
und keine bewegung
denkst du nur rauschen
von blut und meer
in und vor dir
luft ist warm
der morgen schlägt
wellen ans ufer
es fehlen die zeilen
lesbar im bild
Jetzt ist es soweit, da ist sie also,
die Apokalypse, sagst du
mit bebender Stimme
den Blick nach oben gerichtet
siehst du die Anzeige
Linie 4 fährt ein
bringt uns zum Zahnarzt
koppeln Augenfäden ans Licht
Gespinste
Abzweige im Kopf
hintereinander her trotten
durch die Stunden
auf Füßen gedacht
bestaunt von uns selbst
machen Halt voreinander
rieseln aus Geblicktem
einander vorbei
gekoppelt
an Wörter vergangen
ausgeschickt zur Entdeckung
Abenteuer am Rinnstein
hinein in den Schilfgürtel
Von Schwänen beachtet
weiter in den Mittag ziehen
immer der See im Auge
Und da drüben sitzt ein Alter
Mit Suppe im Bart
erzählt er den Pappeln von Bette Davis Eyes
Der Wind greift den Schopf
Zieht dich uns Fispern der Bäume
dem Reiher hinterher
Gen Heimat geht’s
Zur Suppe, zum Bart.
alles war bereitet
reihum saßen die honoratioren
die kröte mit dem sonnenschirm
der spatz mit der zigarre
daneben die grille aufgebracht
mit einem spielverbot in der tasche
die bilanz gezogen
tropfte dividende in den blätterdom
gläser wurden erhoben
die geschäfte gingen gut
seit der biber übernommen
vom gestürzten dachs
in den großen Ferienorten
nehmen wir den Sand mit ins Herz
auf der Seebrücke die Arme nach Ost und West
sammeln Wolken hinter den Augen
dort regnet es in den Kopf
drückt heraus
und die Augen spielen großes Drama
Personal Blog
Luxuriating in the Arts - Art Remembers Us
中国大好き
Rezensionsblog und mehr aus der Welt der Bücher
Spürst Du den Hauch flüchtiger Gedanken?
Comics, Filme, Serien, Musik, Spiele und Infos aus meiner Heimatstadt
„Darum gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“ (Matthäus 13,52)
la poesía es libertad
vom Leben berührt - Gedichte und Geschichten
vom Lesen zeitgenössischer Literatur
Literarisches aus der Welt
[Hotspot für prätentiöse Studien]
oder: Alles, was ich meinem Friseur nicht erzählen kann
Andreas Steppans Leseblog
Magazin der unabhängigen Bücher & Buchmenschen
schreiben als antwort aufs schweigen
Physik und mehr im Alltag und anderswo
KulturGenuss, Bücherlust und Lebensfreude
Literaturkritik
Ein Literaturblog
unabhängig | subjektiv | ehrlich
a blog
ein literarischer Buchblog
WörtersindIdeen (eine Seite von Timo Brandt)
von den üblichen Verdächtigen
beobachtungen/ reflexionen/ kritik
Literaturblog
Politik Macht Geschichte
Simon Karuhn ... Literaturheber
Buchblog von Viktoria